Mittwoch, 29. März 2017

Geburtstagsalien


Pest hat heute Geburtstag. Er ist tatsächlich schon 8 Jahre alt. Unfassbar. In den letzten 7,75 Jahren habe ich nie…na ja selten…okay in den letzten Wochen nicht, bereut, ihn gekauft zu haben.

Pest besteht ja zu einem Teil aus Sonderausstattungen und zum anderen aus Fehlkonstruktionen. Als Sonderausstattung kann man getrost seine Ohren bezeichnen. Die dürfen eigentlich bei dieser Rasse auf gar keinen Fall stehen. Pest hat so große Stehohren, dass er damit bestimmt Signale von anderen Außerirdischen empfängt. Allerdings sind das Multifunktionsohren. Vergesst was ihr über Körpersprache wisst, bei Pest zählt nur die Ohrstellung:

Ohren beide nach hinten geklappt: Gruselalarm



Ohren beide senkrecht nach oben: Rehalarm

Linkes Ohr steht, rechtes knickt: Rechtsabbiegen wird angekündigt



Beide Ohren stehen und berühren sich an den Spitzen: MÄDCHEN!

Überhaupt sagt man Frühkastraten ja eine schlechte Geschlechteridentifikation nach. Pest hatte mit 5 Monaten die Wahl ob ich ihn erschlage oder die Klöten weg kommen. Laut diverser Hundeexperten müsste er also ein Wischiwaschi-Weichei sein. Ich jedoch frage mich manchmal, ob mein Tierarzt mich betrogen hat und die einfach nach innen verlegt hat.

Als absolute Fehlkonstruktion hat irgendjemand vergessen ihm einen zweiten und dritten Gang einzubauen. D.h. entweder latscht er oder er rennt wie bescheuert. Was dazwischen gibt es nicht. Erster Gang geht, vierter und fünfter auch, der Rest fehlt. Man merkt, dass er älter wird, da er häufiger den ersten benutzt. Als junger Hund ist er nur gerannt. So viel, dass seine Pfoten abends irgendwie verbrannt rochen.

Trotzdem kennt er keine Eile. Jedenfalls nicht bei der Erledigung von irgendwelchen Aufgaben. Schicke ich ihn suchen, startet er mit durchdrehenden Pfoten und Volldampf. Nach ca. 30m macht er eine Vollbremsung um einen Hasenknödel zu inhalieren. Ist das getan, rennt er weiter. Ein bisschen Zeit für andere Dinge ist also immer. Außer um ein Ei zu legen, da braucht er absolute Ruhe, hat er die nicht, bläht er den ganzen Tag rum.


Am allerliebsten macht er Schutzdienst. Also sich mit Kerlen in Schutzkleidung streiten. Glaubt aber ja nicht, dass er bereit ist in den Jutearm zu beißen. Der ist zu hart, zu groß, zu angesabbert oder was auch immer. Pest nimmt maximal ein weiches Kissen für Welpen. Oder das Hosenbein des Helfers. Schutzdienst haben wir angefangen, damit er mutiger wird. Ganz tolle Idee. Ich hatte Probleme einen guten Helfer zu finden, der bereit ist so ein 3-Pfund-Brot, welches so gar nicht konfliktfähig ist (WAR), zu arbeiten. Einer erbarmte sich. So ein großer Typ alter Schule. Macht sonst nur krasse Hunde. Ich stehe mit Pest auf dem Platz. Typ bemüht sich den Terrier mal aus der Reserve zu locken. Pest steht neben mir, gähnt, geht einen Schritt vor und kackt dem Helfer direkt vor die Turnschuhe! Ist dem Typ in 20 Jahren noch nie passiert. Erzählt er heute noch wenn er angetrunken ist. Also der Typ, nicht Pest.

Wenn Menschen ihn nur von Fotos kennen, sind sie erstaunt wie klein und schmal er in Wirklichkeit ist. Dafür stört er auf dem Sofa nicht.

Happy Wurftag kleiner Nervzwerg!

 

 

Dienstag, 28. März 2017

Wie man mit Männern redet


Es gibt natürlich Ausnahmen, aber manchmal habe ich das Gefühl, dass der Tunnelblick bei Männern auch in der Kommunikation wirkt. Tunnelblick, ihr wisst schon. Er hängt vor dem Kühlschrank und brüllt „wo ist die Butter“, ihr pellt euch vom Sofa hoch und überlegt, ob ihr vergessen habt welche zu kaufen. Am Kühlschrank angekommen zeigt ihr drauf und meint “vor Deiner Nase.“

Ich bin mir ziemlich sicher, wenn wir Bilder von weiblichen Brüsten oder Ärschen auf die Butter kleben, kein Kerl der Welt die Butter übersieht.

Bei Kommunikation ist es irgendwie ähnlich. Besonders bei schriftlicher. Wenn ich einem Kerl eine 4-zeilige Nachricht schicke, kann ich mir relativ sicher sein, dass seine Antwort sich maximal auf die letzte Zeile bezieht. Die anderen Zeilen werden einfach ausgeblendet. Anders verhält es sich, wenn man 4 Zeilen über Sex kommuniziert. Dann werden alle Wörter genau verarbeitet.

Ich werde bei Gelegenheit mal ausprobieren, ob die Nennung von bestimmten Wörtern die Aufmerksamkeitsspanne verlängern. Eine Nachricht könnte dann so aussehen:

Guten Morgen meine Sonne,

Titten, vergisst Du bitte nicht heute Abend den Wein mitzubringen?

Nackt, es wird bei mir auch 30 Minuten später.

Habe einen schönen Tag.

Erste und letzte Zeile kann man normal kommunizieren. Sind nicht wichtig. Aber vielleicht hätte er so a) den Wein mit gehabt und b) nicht 30 Minuten vor meiner Tür warten müssen.

 

Montag, 27. März 2017

Freitag, 24. März 2017

Date mit Hindernissen


Donnerstag. Der ist nicht besser als Mittwoch. Die Patientendichte in meinem Job nimmt erschreckende Züge an. Mein neuer „asoluter Lieblingsprojektleiter“ eines Kunden bekommt von mir eine Watsche als ich ihm ins Ohr flöte, dass er erst mal gar nichts von mir bekommt bevor er mir keine Vollmacht vom Kunden schickt. Depp der. Na ja, ich muss irgendwie schauen, dass ich bessere Laune bekomme. Heute Abend ist das erste Date mit „unverhofft kommt oft.“ Wäre irgendwie blöd, wenn ich völlig an genervt am Tisch sitze.

Um 15 Uhr fällt mir auf, dass er sich seit Stunden nicht mehr gemeldet hat. Gut, ist manchmal so, dass man was anderes um die Ohren hat, aber die letzten 4 Tage kam das eigentlich nicht vor und bei mir geht natürlich sofort der Patientenalarm los. Ich schicke ihm eine WhatsApp „Lebst Du noch?“. Keine Reaktion. Patientenalarm steht auf Dunkelorange. Ich rede mit C. und M. Beide sagen auch, dass das nach Tagen der Dauerkommunikation am Tag des Dates schon komisch ist. Ich schreibe eine weitere Nachricht „Hey, pass auf, wenn ich bis 18:00 Uhr nichts gehört habe, gehe ich davon aus, dass es heute nicht klappt und disponiere auch um.“

Wenn ich ehrlich bin, bekomme ich spätestens Samstag ein Problem. Mein Wäschekorb ist übervoll und ab diesen Tag habe ich keine frischen Schlüpis mehr. Würde bedeuten, dass ich wie meine Freundin V. dann zu Kaufland renne und mir einen 10-er Pack hole. Die sind dann meist rosa geblümt oder so. Örghs. Innerlich stelle ich mich darauf ein, mich endlich um meinen Haushalt zu kümmern. Freitag kann ich nicht, Wochenende auch nicht, also kann ich das geplatzte Date wirklich gut verarbeiten. 17:30 Uhr komme ich zu Hause an, lüfte Pest&Cholera und hole schon mal den Staubsauger raus. 17:58 Uhr Nachricht „na klar klappt es, wieso nicht?“

Wenn C. und M., zwei Menschen die ich für aufgeräumt halte, nicht auch gesagt hätten, dass das noch merkwürdiger ist, würde ich ja denken, ich habe endgültig einen Hau weg. Ich fahr los, überlege mir aber schon, wie lange ich warten werde und ob die Zeit dann noch für eine Maschine Wäsche reichen würde. 19:05 Uhr, kein Kerl weit und breit….

Ich schreibe die ganze Zeit mit C. und M. und wir witzeln rum. M. meint sofort, dass wahrscheinlich der Eiswagen kaputt ist, C. tippt auf ein krankes Pony. Zusätzlich werden Wetten abgeschlossen, ob er sich nach Tagen meldet und behauptet er sei angeschossen worden oder so. Alternativ wurde das Camp angegriffen. Beides möglich. Ich habe Lachtränen in den Augen und innerlich verarbeite ich ihn schon zu Blogfutter.

Lange Rede, kurzer Sinn. Um 19:07 Uhr ist er da. Er hatte den halben Tag Stress mit seinem kaputten Auto und sich nun eins geliehen, um zum Date zu erscheinen. Date war ziemlich großartig, obwohl er bestimmt erstmal misstrauisch wurde als ich an für ihn nicht nachvollziehenden Stellen blöd lachte. Er kann aber auch nicht wissen, warum die Frage, ob er mich auf ein Eis einladen möchte so lustig ist.

Donnerstag, 23. März 2017

one of these days

oder:
Eskalationsmodus in mehreren Akten.

Mittwoch: Ich hatte so einen echten Scheißtag im Büro. Irgendwie nur Patienten am Telefon. Alles Kerle und alle mit einem unglaublichen Bedürfnis sich aufzuspielen. Wenn die hier anrufen, denken die immer sie sprechen mit der Telefonistin und machen gleich einen auf dicke Hose. Hätte ich keinen Schmerz mit, wenn sie dann nicht einen unglaublichen Stuss erzählen würden. Gestern plusterte sich einer auf und wedelte mit dem Prüfbericht des Prüfstatikers. Er forderte mich auf die Statik UMGEHEND! Zum Prüfstatiker zu schicken. Meine Antwort, dass der die offensichtlich schon hätte, wurde mit einer Beleidigung quittiert. Ansonsten prallt das an mir ab, gestern nicht. Meine Antwort kam prompt und nicht sehr freundlich: „was glauben Sie denn was der Prüfer geprüft hat? Den Winkel der Sonneneinstrahlung seines Büros?“ Solche Geschichten den ganzen Tag.


Abends noch ein bisschen Training. Es ist kälter als gedacht und ich friere. Irgendwann will ich nur noch Heim. Kurz zu McD. Junkfood ist genau das richtige nach so einem Tag. Und außerdem muss man sich ja abwechslungsreich ernähren. Da kann man nicht ständig zum Dönerstand.
Parkplatz leer, McDrive leer. Ich stehe mutterseelen alleine gefühlte 10 Minuten vor dem Blechkasten. Vor mir nichts, hinter mir nichts. Irgendwann ertönt ein Knacken. Ich verstehe nada. Egal. Ich kenne das Spiel ja und rattere meine Bestellung runter. Am Bildschirm sehe ich, dass es richtig verstanden wurde. Also ab zum 2. Fenster. Dort reicht mir so ein Princess-Nail-Versuchs-Modell einen randvollen Milchshake ohne Deckel. Er schwappt schon über den Rand. Ich schaue sie verständnislos an.
Princess-Nail-Versuchs-Modell: Ihr Shake.
Ich: Wie soll ich den denn transportieren?
Princess-Nail-Versuchs-Modell (PNVM): Hier, ein Getränkehalter.
Sie reicht mir dieses Pappding mit dem man auf dem Beifahrersitz max. Schadensminimierung betreiben kann.
Ich: Will ich nicht. Ich will einen Deckel für den Becher.
PNVM: Deckel sind aus.
Ich: Aha, und Bananen bestimmt auch.
Okay, für diesen Witz ist Sie zu jung, aber ich glaube sie hätte ihn auch sonst nicht verstanden.
PNVM: Sie können den Shake ja trinken während Sie auf Ihren Burger warten.
Ich: Was?
PNVM: Bitte fahren Sie da vorne rechts ran. Den Burger müssen wir noch machen.
Na super. Döner macht nicht nur schöner sondern geht auch schneller. Nach weiteren 5 Minuten kommt sie angedackelt, lächelt und meint sie habe mir eine Apfeltasche in die Tüte gepackt. Das Einzige bei Mäc das ich hasse wie die Pest. Aber dafür kann sie echt nichts.
Abends schreibt mich der (echte) Polizist an. Der Arme will flirten und lässt so Sätze los wie "Du kannst ruhig mal ein bisschen renitent sein. Ich mag das." Meine Antwort kam leider etwas ungebremst: "Ich bin nicht infantil renitent. ich bin 42 Jahre alt und sage es Dir ins Gesicht, wenn Du Dich wie ein Idiot verhältst."
Zum Glück hat er Humor und musste lachen.

 

 

Dienstag, 21. März 2017

unverhofft kommt oft

Kaum habe ich mich so eigentlich, theoretisch aus dem Dating-Geschäft verabschiedet, fast jeden Abend Nebenjob oder Trainingstermine, kommt der nächste, zunächst passabel erscheinende Typ um die Ecke.


Er schrieb mich im Perversenforum an. Da habe ich ja nicht wirklich hohe Erwartungen, aber sein Anschreiben war wirklich gut, überhaupt nicht auf Sex und Neigung gemünzt. Profil ohne Bild, konnte ich aber nicht monieren, meins hat auch keins. Das einzige was ich ableiten konnte war ein zu mir passendes Alter und ein kurzer larifari Text.


Seine Mails waren bald flirty, aber nicht zu sehr, er schickte mir seine Nummer mit dem Hinweis, dass er hoffe, das sei nicht zu aufdringlich.


Wir schrieben weiter auf WhatsApp. Sein Profilbild dort war mehr als ansehnlich. Er schickte ein Bild mit Hund. Seiner.


Auf jede meiner Aussagen gab er die beste aller möglichen Antworten. Leistungssport und wenig Zeit? Super, wenn man Leidenschaften und Ziele hat. Er ist im Sommer fast jedes Wochenende in der Luft. Zum Beleg schickt er ein Video auf dem er tatsächlich ab und zu zu sehen ist. Also nicht bei Google geklaut. Sehr beruhigend. Auch keine schwammigen Aussagen von wegen Aufnahmen „EINER“ Helmkamera.


Sonntag melde mich erst abends, ich musste tagsüber durch eine Prüfung fallen und hatte keine Zeit. Seine Reaktion war erfreut und er konnte es auch kommunizieren. Wir verabreden ein Telefonat für Montagabend.


Bei diesem bin ich mehrfach vor Lachen vom Sofa gefallen ohne das er was für konnte. Als er meinte er sei Beamter ohne Schreitischjob erwiderte ich trocken „ach ne, bewaffneter Uniformträger?“ Er lachte und meinte er sei schon ganz anders bezeichnet worden, aber das würde passen. Und ich? Ich saß da und zwangsläufig ging der Rollladen ein Stück runter. Negative Vorprägung halt, trotzdem fragte ich trocken „mit oder ohne Nahkampferfahrung?“ Er lachte wieder und meinte das wäre jetzt bei ihm eher situativ, aber woher meine Fragen kämen. Ich erzählte, dass ich da so ein Ding laufen hätte mit bewaffneten Uniformträgern. Und er? Wirklich total niedlich hat das ganze gar nicht gerafft und fragte, ob ich Probleme mit dem Gesetz hätte. Allein das machte ihn sehr glaubwürdig.


Er schickte später ein Bild in Ausgehuniform und meinte, dass das wohl eher nicht von mir gemeint war. Ich schickte (Google) Bilder von SEKlern und meinte „nope“. Es folgten Bilder von ihm in voller Plün. Lächeln im Gesicht, kribbeln im Herzen und im Schritt.


Ich bin mir sehr sicher, dass es zumindest bald wieder in meinem spießigem Viertel zu nächtlichen Polizeieinsätzen nebst Verhaftung kommen wird. Mindestens.





 

Donnerstag, 16. März 2017

Fundstück



"Egal, wie toll ein Mann aussieht, was für einen tollen Körper er hat, wie sehr er dich umgarnt, denk immer daran, irgendwo sitzt eine am Pool und stößt darauf an, dass sie ihn los ist!



Eigentlich, theoretisch...

...bin ich ja im Moment aus dem Dating-Geschäft erst mal raus. Ich kann mich im Moment nur schwer bis gar nicht zu ersten Dates aufraffen. Ohne erstes Date ist aber alles weitere eher schwierig. Eigentlich stört es mich im Moment nicht, ich habe genug andere Dinge im Kopf und der Magic ist funktionsfähig, für Notfälle.


Trotzdem ist ja mein Leben so gestaltet, dass mir hin und wieder ein paarungswilliger Kandidat über den Weg läuft, da gucke ich schon mal hin, habe ja Nichts zu verlieren.


Langsam habe ich aber das dumpfe Gefühl, dass die Kerle bei denen ich raffe, dass sie mich anbaggern unpassend sind und bei allen anderen Typen kapier ich es zu spät.


Beispiele?


Ein Hundeführer aus Sachsen zum Beispiel. Wir arbeiten das dritte oder vierte Mal mit seinen Kötern. Zu Mittag grillt er und tischt auf, Blumen auf dem Tisch und als kleines Geschenk Pralinen. Kleine Nebeninfo, der Typ sieht echt gut aus, entspricht meinem Beuteschema, ist erfolgreich und hat Manieren. Das bemerke ich aber erst viel, viel später. Also, wir essen und er fragt mich ganz charmant nach Familienstand und so aus. Auch, ob ich weniger arbeiten würde, wenn ich einen gescheiten Kerl, wie ihn hätte, der natürlich für mich sorgt, etc. pp. Und ich? Ich raffe nichts, gar nichts. Ich mache mir nur eine Platte wie wir den einen Hund in die Konzentration bringen. Selbst die darauffolgenden Wochen, als er mir immer mal wieder eine WhatsApp schickt und meint, ich könne auch jederzeit bei ihm übernachten, falls ich mal anderweitig in der Gegend bin, erleuchtet sich mein Erbsenhirn nicht. Ich kapiere erst als der Drops gelutscht ist. Verdammt.


Dafür date ich mich mit einem Kerl, der mich wirklich über Wochen an flirtet. Ich Doofie habe schon beim 2. längerem Gespräch ein ungutes Gefühl. Er ist bestimmt ein Netter, aber in seinem Leben ist….nichts. Nada. Keine Freunde, kein Hobby, Null. Hört sich vielleicht blöd an, aber das geht mit mir nicht. Mein Leben ist eher etwas zu sehr vollgepackt. Ein Kerl dem fad ist, weil ich keine Zeit habe? Oder der dann einfach 150%-ig mein Leben adaptiert? Gruselig. Na ja, aber Madam sagt sich, man muss auch mal Dinge wirken lassen und das Date ist eine Katastrophe. Für mich, er fand es supi. Für mich, weil ich das Gefühl hatte ausgesaugt zu werden, von ihm, der bezügliche Kommunikation offensichtlich sehr ausgehungert ist. Nach 2h war ich völlig fertig und ausgelutscht und hatte echt schon Horror. Ich komme abends müde und kaputt nach Hause und er freut sich, weil endlich Anregung da ist. Wahhhhh.


Und überhaupt, die letzten Dates, übel was als Kerl so rum laufen darf. Zwischen den Jahren Date mit einem Piet. Das war toll, tolles Essen, wirklich spannende Unterhaltung. Kurz vor dem 2. Date schreibt er immer wieder, dass er es gar nicht schlimm fände, wenn ich neben ihm auch noch einen anderen Liebhaber hätte. Richtig penetrant kommunizierte er es. Also fragte ich direkt was er denn wirklich sagen wollte und tata, eigentlich ist er ja liiert, ist aber natürlich total kompliziert und will er mir unbedingt persönlich erklären. Mein Argument, dass man das vor dem ersten Date tut, hat er nicht verstanden. Er hält mich jetzt für zickig weil ich kein weiteres Date wollte.


Wochen später der Österreicher, der sich ernsthaft Sorgen machte, er könne sexuell unausgelastet sein, wenn ich wenig Zeit hätte und schon mal meinte eine Beziehung mit mir müsse man offen gestalten. Beim 3. Date kam das schon! Geht`s noch?


Jungs, sucht euch ein Hobby oder trainiert auf den Iron Man, aber macht was anderes als eure sexuellen Bedürfnisse über Moral, Anstand und alles andere zu stellen.





 

Mittwoch, 15. März 2017

Nicks - best off

Kinder, okay, das Forum in dem es diese Nicks gibt, handelt von Schweinkram, aber bitte, der Nick ist die erste Eintrittskarte. Der berühmte erste Eindruck.


Was bringt Kerle dazu sich folgende Nicks zu geben:
  • Anal Agent
  • PoLover
  • Benutzer (und der meinte nicht sein Hirn)
  • Strafe muss sein
  • Erpresser
  • Inquisitor
  • Master Heinz
  • Herrscher Tom
Da sind die ganzen Sir, Lords, Masters von und zu echt Kinderfasching.




Dienstag, 14. März 2017

Zwischen Dantons Tod, Hiob und Alprazolam

Der erste Tag im Büro an dem es wohl etwas entspannter läuft seit Wochen. Letzte Woche noch Jahresgespräch mit dem Cheffe.


Eigentlich habe ich 2017 mein Zeitmanagement geändert. Ich mache weniger im Nebenjob, dafür lukrativere Aufträge. Das klappt theoretisch, praktisch muss ich den Vorteil noch rausfinden. Ich bin zwar unter der Woche abends früher zu Hause, aber oft halt dann den ganzen Samstag mit Nebenjob auf den Beinen.


Ich schlafe tief wie ein Baby, nur etwas zu wenig. Mir sieht man wenig Schlaf immer direkt an. Und in meinem Alter hilft da auch kein Chichi wie Gesichtsmasken. Ich sollte über Botox nachdenken, denn der Plan früher ins Bett zu gehen, scheitert an verschiedenen Faktoren.


Heute Morgen das erste Mal seit Choleras Pfoten-Panne um 6 im Wald. Es ist hell, die Vögel brüllen. Hell ist nett, aber hell bedeutet auch, dass ich den Wald nicht mehr für mich alleine habe. Um 06:30 Uhr steht es 2:0 für meine Hunde mit diversen anderen Hunden.


Normalerweise wäre der Tag versaut. Vor 07:00 Uhr bin ich extrem sozialphobisch und will nur meine Ruhe, heute ist es mir egal. Nicht so fatalistisch egal wie bei Dantons Tod, nicht so schicksalsergeben egal wie bei Hiob, eher ein relaxtes Alprazolam-Scheiss-Egal. Das fühlt sich gut an. Irgendwie ist gerade vieles nicht wichtig. Dafür anderes sehr.


Mein Kollege ist in Bestform und ich beschließe seinen Eskalationsmodus zu ignorieren. Ich weiß, ich könnte ihn nicht nur zum Platzen bringen, sondern auch mit 2, 3 gezielten Sätzen seine Unsicherheit so schüren, dass er das ganze Wochenende Kopfkarussell hat. Ich tu`s nicht. Es reicht zu wissen, dass ich es kann.


Sonntag. Alle sind hektisch und stressig weil nächste Woche Prüfung ist. Man könnte denken, dass ihr Rentenbescheid vom Ergebnis abhängt. Mich nervt dieser Stress in meiner Freizeit. Aber anstatt völlig angenervt zu sein, beschließe ich, ich könne auch 3h Gassi gehen. Ich weiß, ich muss nicht hier sein. Ich habe diese Woche 60h Arbeit runter und brauche meine Nerven für die nächste Woche. Und solange mir keiner eine Waffe an den Kopf hält, muss ich eh nichts. Ich klinke mich aus und habe ein paar schöne Stunden mit 3 Menschen, die mir wichtig sind.


Dieses entspannte Gefühl kannte ich eigentlich nur, nachdem ich entweder wirklich eine Alprazolam genommen hatte oder mich irgendein körperlich weit überlegener Kerl durch die Kissen geschubst hatte. Alprazolam hat heftigste Nebenwirkungen und das mit den Kerlen, ach nö, möchte ich gar nicht drüber schreiben.


Ich habe 2 Dinge die letzten Jahre gelernt und langsam kann ich sie stabil anwenden:


  • Ich bin für die schlechte Laune, den Stress und die Nerven anderer nicht verantwortlich. Kollege hat schlechte Laune? Das liegt nicht an mir, er ist wie er ist. Und es ist auch nicht meine Aufgabe für gute Stimmung zu sorgen. Ich weiß, der wäre auch ohne mich wie er ist. Sowieso haben ganz selten Aktionen und Launen von Menschen direkt was mit einem selbst zu tun. Außer natürlich ich schubse jemanden die Treppe runter. Solange ich ruhig und sachlich bleibe, ist es nicht meine Verantwortung, wenn jemand gleich getriggert wird. Ich habe diese Wunden in der Regel nicht verursacht. Ich kann nur entscheiden, ob ich drauf eingehe oder nicht.


Und dann sind wir auch beim zweiten Punkt.
  • Ich habe immer eine Wahl. Ich kann immer entscheiden. Selbst die Entscheidung mich nicht zu entscheiden ist eine Wahl.
Eine Freundin hat beschlossen keinen Kontakt mehr mit mir zu haben. Ich habe ihr ein Gespräch angeboten, sie hatte keine Zeit dafür. Normalerweise müsste ich schlecht schlafen, weil ich sie gerne habe, aber ich habe ganz bewusst die Entscheidung getroffen ihr nicht hinterher zu rennen. Ich habe ein Angebot gemacht, es ist ihr Ding einen Gegenvorschlag zu machen und nochmal meins, es so zu lassen.


Dieses Bewusstsein entspannt. Also das, dass ich mitnichten hilf- und/oder machtlos bin. Theoretisch weiß man das ja, aber das Gefühl dieses Bewusstsein auch anwenden zu können ist gut.

Sonntag, 12. März 2017

Pest – Big Brother



Wäre Pest ein Mensch, wäre er nicht der Kumpel, der mal schnell beim Umzug mit anpackt. Er ist einfach kein Macher. Studiert hätte er eine Geisteswissenschaft, niemals was Handfestes. Allerdings wäre er auch kein Kiffer, dafür ist er zu agil.

Pest wäre der Kumpel, der nachdem alle Kisten in die Wohnung geschafft worden wären mit Pizza und Bier vorbei kommt, weil er weiß, dass Deine Küche noch nicht steht. 

Er ist schmal und wird auch häufig „3-Pfund-Brot“ genannt. 

Pest und ich wohnen schon lange zusammen und werden uns immer ähnlicher. Er prolletet gerne mal rum, ich habe neulich im Wald einen wildfremden Kerl gemaßregelt, weil er mit seinem viel zu jungem Welpen unterwegs war. Pest kläfft zurück, wenn Hunde hintern Zäunen pöbeln, ich fluche im Auto wie ein sizilianischer Betonmischer und zeige auch mal den Mittelfinger. Ich bin genervt wenn irgendwo ein Kind heult, Pest hasst Welpen und knallt ihnen eine, wenn sie ihm zu Nahe kommen. Bei Teenagern und Junghunden sind wir beide maximal desinteressiert. Aber auf richtige Aggression haben wir beide keinen Bock. Der gehen wir aus dem Weg.

Gestern waren wir im Umland. Ich soll da einen Hund trainieren, der der gleichen Rasse angehört wie Pest. Als der Besitzer anrief und stolz erzählte er wolle auch einen Spürhund haben und hätte sich extra die gleiche Rasse wie ich gekauft, hoffte ich, er meine Cholera. Hat er leider nicht. 

Ich meine Pest ist wie er ist und er ist und bleibt mein Kamerad, aber diszipliniert arbeiten? Auch wenn man muss und nicht nur, wenn man gerade 2 Minuten Lust hat, ist jetzt nicht so sein Ding. Denkt an den Umzug. Eine Cholera brüllt sofort „wo ist das Klavier? Ich trage es schon mal hoch.“ Pest schaut zu und blättert derweil im Notenbuch und singt die Lieder nach. Schwierige Sache also mit so einem Charakter Geld zu verdienen im Umzugsgeschäft. 

Na ja, ich habe ein weiches Herz und schaue also regelmäßig über die Erziehung dieses Hundes, den man Krümel nennt. Was Krümel kann, ist 20 Sekunden völlig überdreht rumhüpfen. Was er nicht kann ist sich eine Minute auf eine Sache konzentrieren. Mir erscheint, hier ist der Weg das Ziel, wie bei Pest. 

Nach dem Training wollten wir einen Spaziergang machen. Krümel ist 8 Monate alt und typisch Teenager hoch und schlacksig. Pest sieht daneben aus wie ein Elefant. Und er sah schon sehr grau aus. Wir laufen durch die Siedlung. Am Zaun kläffen Hunde. Und Pest? Pest macht einen auf souveräner Altrüde und ignoriert das. Er macht sowieso die ganze Zeit neben den Teenager einen auf super cool. Als die Leinen los waren, bekommt der Junghund nur eine kurze Ansage und Krümel verfällt umgehend in den Bewunderungsmodus. 

Hunde zu beobachten kann faszinierend sein. Nonverbale Kommunikation in Höchstform. Krümel ist in der Pubertät und hört kein Stück auf Frauchen. Mit Pest fragt er bei jedem Schritt bei Pest nach, ob er darf. Krümel findet einen Ball, will ihn nehmen und schaut zu Pest. Pest guckt ihn streng an und Krümel lässt den Ball liegen. Pest, der ansonsten nur Grütze im Kopf hat, latscht entspannt durch den Wald. Krümel sieht einen anderen Hund. Normalerweise spurtet er sofort hin. Jetzt bleibt er stehen und schaut nach Pest, da der nicht los rennt, lässt Krümel das auch bleiben. 

Nach der Stunde fragt Krümels Frauchen, ob sie sich Pest als Erziehungshilfe leihen darf. Ich sage großzügig ja, obwohl ich mir eigentlich Krümel leihen wollte, damit Pest mal gechillter wird. 

Und ich habe mal wieder gelernt, dass Hunde Rassisten sind. Krümel ist die gleiche Rasse und spricht daher wohl auch den gleichen Dialekt. Normalerweise verprügelt Pest Junghunde. Erstrecht die mit Klöten. Bei Rassezugehörigen macht er einen auf Big Brother. 

(Gott weiß warum er ihn so niedlich gemacht hat. Ansonsten hätte ich ihn schon ab und zu am nächsten Baum aufgehängt)

stundenweise Miete bezahlen

sag ich doch, die Jungs sind eh nie zu Hause. Auf die Bilder von den Kerlen in voller Montur steh ich aber immer noch :-)

Klick for echte SEKis

Freitag, 10. März 2017

Sauerländischer Humor

Mein Chef gilt als humorlos. Sachlich, korrekt, aber halt keine Stimmungskanone. Böse Zungen sagen, das sei bei den Sauerländern so.


Gestern Gehaltsverhandlung. Vorab ein Geschenk. Ich war vorbereitet und schob ihm einen zusammen gefalteten Zettel mit "nicht witzig" zu.




Er wird meine Gegenvorschläge mit der GL erörtern ;-)

Montag, 6. März 2017

Mit dem Wanderzirkus durch Afghanistan – oder: welches Schweinerl hätten`s denn gern?


Als ich den Schmock Ende 2015 kennen gelernt habe, steckte ich gerade in einer Sinnkrise. Ich war gerade mit Pauken und Trompeten durch die WM gefallen und wusste wirklich nicht, ob ich den Leistungssport länger machen wollte bzw. ob ich als normal arbeitender Mensch auch nur andeutungsweise bei dem Niveau weiter mithalten kann.

Ich saß also da und wusste nicht wohin mit mir. Bis dato war ich 4-6x die Woche im Training, da hat man plötzlich Zeit. Diese wollte ich kurzfristig mit Bettgeschichten füllen. Mir war durchaus bewusst, dass das nur eine Zwischenlösung darstellen konnte, aber manchmal muss man Dinge überbrücken. Schon im ersten Mailkontakt machte ich sehr deutlich, dass ich noch nicht mal wissen möchte, wie er seinen Kaffee trinkt. Mir war zwar fad, aber trotzdem hatte ich eine ausgeprägte sozialphobische Phase und der geringste Gedanke an (neue) zwischenmenschliche Beziehungen gruselte mir.

Und dieses Konzept klappte eine Weile ganz gut. Er kam, sagt nicht viel und sorgte einfach für einen guten Schlaf. Wenn ich keinen Nerv hatte oder mir der Sinn nach anderen Spielarten stand, meldete ich mich nicht und gut war. Wenn wir uns sahen, kam er pünktlich und ging spätestens um 20:00 Uhr wieder, so dass man den Abend noch entspannt auf dem Sofa genießen konnte. Irgendwann hatten wir uns so häufig gesehen, dass ich ihn mal bei meinen Mädels erwähnt hatte und irgendwann stieg er von „irgendein Kerl“ zu einem Kerl mit Arbeitstitel auf. Soweit die Vorgeschichte.

Irgendwann fragte mich C. was der Typ beruflich machen würde und ich hatte tatsächlich keine Ahnung. Er erzählte nichts und ich fragte nicht. Trotzdem hatte ich den Verdacht, dass er irgendwie Handwerker sein müsse. Erreichbar war er täglich zwischen 07:00 – 16:00 Uhr (freitags bis 13:00 Uhr) und dann wieder ab ca. 21:00 Uhr. Spricht für Handwerker der danach zu Frau und Kind fährt und dann wartet bis die schlafen. Wahrscheinlich:

(Theorie 1): GaWaSche

Wenn er bei mir war, hatte er offiziell Notdienst oder so. Immerhin bekam er ab ca. 20:00 Uhr auch immer Unruhe. Egal welche Ausrede er hatte, sie war wohl zeitlich begrenzt.

Kleine Nebeninfo: viel viel später erzählte ich ihm mal was ich anfangs dachte und öffnete ihm dann mal die Tür mit „ah der Klempner“. Fand er nicht witzig.

Und ich kann es wirklich nicht mehr sagen ob er zuerst den Arbeitstitel „SEK“ bekam oder er zuerst Andeutungen mache er sei beim SEK. Ich habe wirklich keine Ahnung. Er sagte ja nie direkt, dass er es sei. Das wäre auch auffällig gewesen. Es flossen immer nur so kleine Infos, so dass man sich irgendwann diesen Reim drauf machte.  Erst viel später wurden die Hinweise deutlicher. Er sagte aber nie „ich bin SEK-Beamter“. Nie. Nur ständige, recht eindeutige Andeutungen usw. Und er verneinte die Theorie nie.

Trotzdem wurde diese Geschichte irgendwie immer merkwürdiger. Zu viele Dinge passten einfach nicht. Das Problem bei dieser Geschichte ist, sie ist nicht oder kaum zu widerlegen. Und sie würde einiges erklären. SEKis haben i.d.R. eine an der Klatsche. Das bringt der Beruf mit sich. Zudem sie alle leicht paranoid sind. Und sie haben nie Zeit. Das Berliner SEK hat ca. 550 Einsätze pro Jahr, dazu noch Bereitschaften und freiwillige Einsätze. Die Jungs wären gut beraten, wenn sie nur stundenweise Miete zahlen. Die hätten so gut wie keine Mietkosten. Irgendwann meinte er, er würde wieder in die Auslandsverwendung gehen und wäre im Winter (Januar bis März) nicht in Deutschland.

Da war der Drops aber schon so gut wie gelutscht. Es führt jetzt (fast) zu weit aufzuführen, dass deutsche Polizisten 8 oder 12 Monaten „unten“ sind. Niemals aber 3. Zudem sie dort fast ausschließlich in der Ausbildung tätig sind. Das würde er aber nicht tun, sagte er mal. Seine Aufgaben sind also „top secret“ und entbehren jeder sonstigen Verwendung deutscher Polizisten. Aha.

Also rätseln C. L. und ich rum, was jemand macht, dass er sich im Winter 3 Monate ausklinken will. Spontan dachte ich an:

(Theorie 2): Eisverkäufer, mit buntem Wagen und Musik,


der die Wintermonate auf Malle mit Flyer verteilen überbrückt. Ich meine, Januar bis März ist mit dem Eiswagen in Deutschland nichts zu verdienen. Aber als Eisverkäufer ein Kreuz wie eine Schrankwand? Der Einwand er wäre ein Fitness Studio Freak..nein, dafür ist die Figur nicht definiert genug, aber wahrscheinlich ist er Sportler und verbringt 3 Monate in der

(Theorie 3): Reha oder

(Theorie 4) in der Betty Ford Klinik.

Die Betty-Ford-Klinik Theorie entfiel dann schnell. Erstens wirkte er nicht alkohol- oder sonstwie-süchtig und zweitens nehmen die einem das Handy für Wochen weg. Er war aber bis auf die Weihnachtsfeiertage nahezu daueronline. Apropos daueronline. Wenn es in Auslandseinsätzen so entspannt läuft wie bei ihm, machen C. und ich das auch. Ich meine der sitzt im Kriegsgebiet und seine anscheinend größte Sorge ist das Perversenforum. Das nenne ich mal innere Abgrenzung. Respekt.

Also, was würde weiter geregelte Arbeitszeiten und Kreuz wie ein Schrank erklären?

(Theorie 5). Möbelpacker

Gut, er erwähnte öfter er würde am Wochenende bei Umzügen helfen. Das wäre also stimmig. Allerdings ist der Januar ein wichtiger Monat im Umzugsgeschäft. Warum also verkrümeln? Und wie kann jemand, der gerade Kisten schleppt bei WhatsApp fast immer sofort antworten? Verdammt, das kann es also auch nicht sein.

Als wir bei der Möbelpacker-Theorie angekommen sind, ist Mitte Januar und ich hatte ca. 4 Wochen nichts mehr von ihm gehört als er plötzlich via WhatsApp Bilder schickte. Vom Hindukusch. 2 Landschaftsaufnahmen und ein Attentat. Zu den Bildern der Text: die schönen und die hässlichen Seiten des Landes. Die Bilder sind gestochen scharf und könnten im Spiegel erscheinen. Wirkt irgendwie wie google Profisuche. Nach einigen Stunden schicke ich ihm 2 Bilder aus der Google suche mit Soldaten zurück und schreibe: „schöne Bilder, schau mal, die sind auch schön.“

Er braucht ca. 1h um zu raffen, dass meine Antwort nur semi-nett war. Er regt sich auf, wie ich ein Bild eines Attentates als „schön“ bezeichnen könne. Meine Antwort:

„Da man als Zeuge eines Attentates garantiert andere Dinge zu tun hat als zu fotografieren, außer man ist Journalist, bin ich davon ausgegangen, dass Du das Bild nicht selbst gemacht hast.“

Seine Antwort sorgte für ein paar running Gags:

„Nein, es ist ein Bild EINER Helmkamera. Ich war weit genug weg.“

C. und ich sagten wie aus einem Mund „klar, beim Wandern in Südtirol.“ Und überhaupt, geile Helmkamera. Gestochen scharf, man erkennt sogar die Sandkörner. Wow. Aber egal, der fragte mich ein paar Tage später doch ernsthaft wann er in der Kommunikation jemals suggestiv oder manipulativ gewesen wäre. Wann? Ein Beispiel:

Wir „unterhielten“ uns via WhatsApp. Um 15:30 Uhr wette ich mit C., dass die Unterhaltung ca. 16:00 Uhr enden wird. Tut sie auch. Natürlich wie immer abrupt. Am nächsten Tag weise ich ihn auf die Unhöflichkeit hin. Seine Ausrede war, dass um 18:00 Uhr Ortszeit „im Camp“ es Alarm gegeben hätte. Inkl. Kampfhandlungen und man ja nicht erwarten könne, dass ihm dann eine Verabschiedung wichtiger wäre. 18:00 Uhr Ortszeit „da unten“ war in Deutschland 13:30 Uhr. Da versuchte er noch fröhlich bei mir gut Wetter zu machen. Und zwar bis lange nach 18:00 Uhr Ortszeit.

Okay, das war nicht manipulativ oder suggestiv. Dafür war das echt zu dämlich. Das war schlichtweg despektierlich gegenüber meiner Intelligenz.

Inzwischen hängen in Berlin überall Plakate mit der Schrift:

Zirkus „Schmock“, bald wieder in der Stadt.

Tata,

(Theorie 6): Wanderzirkus.

Also so ein Zirkuszelt auf- und abbauen erklärt das Kreuz. Und Januar bis März ist man im Winterlager. Der Typ steht gerade mit zotteligem Pony vor irgendeinem Kaufland mit Sammelbüchse. Das erklärt alles. Erreichbarkeit, keine anderen Sorgen und so. Tourt wahrscheinlich immer nur durch Brandenburg und kann so alle 14 Tage bei mir für 1,5h vorbei kommen. Aber das Pony, das kommt mir nicht ins Haus! Und so ganz streng genommen, er sagte ja immer er sein Uniformträger und ein Clownskostüm ist ja auch irgendwie eine Uniform.

(uniformiertes Zirkuspony)


(Wer weitere Ideen hat, her damit)

 

 

Sonntag, 5. März 2017

Fairytales



Cholera ist verletzt und wir haben Zwangspause. Auf der einen Seite ist das gut, weil ich so mal etwas Ruhe bekomme, auf der anderen Seite bin ich gerade zu unruhig. Und irgendwann ist der Haushalt gemacht, Pest bespaßt und die neue Staffel GoT kenne ich schon auswendig (falls jemand wissen möchte, was mit Jon Schnee passiert, ich weiß es).

Also komme ich auf die bescheuerte Idee mal wieder online zu gehen. Eigentlich tut mir das nicht gut und gerade in diesem Forum ist die Spinnerdichte erschreckend. Ich habe schon vor Jahren immer gesagt, dass die Perversenszene noch mehr Schaumschläger anzieht als jede andere Szene. Warum? Weil man da wirklich gar nichts auf die Kette bringen muss um sich darzustellen. In jeder anderen Szene fliegt man online schnell auf, wenn man keine Ahnung hat. Kleingärtnerforum? Wenn Du da eine Primel nicht von einer Geranie unterscheiden kannst, Problem. Segelflieger, Hundesport….auch da ähnlich. Früher oder später musst du reales vorweisen und Ahnung haben, aber bei Sex? Ich meine da kann man jahrelang im Jogger Hirnwichserei betreiben und keiner schnallt es.

Na ja, ich also gestern Abend eigentlich eine nette Unterhaltung mit dem Typen aus NRW. Irgendwann erzählt er, er sei noch 2h arbeiten gewesen.

Ich: Ach, bist Du selbstständig?
Er: Nein, es gibt noch andere Berufe, die am Wochenende noch was tun müssen.
Ich: Mh, ja, Krankenschwestern, aber die haben dann gleich Schichten.
Er: Nein, ich bin Beamter.
Ich: *lach Beamter und samstags arbeiten? Kenne ich nur von Richtern.
Er: Nein, ich bin bei der Polizei.

Ich gebe es zu, da ging mein Idiotenalarm los. Jetzt kann der Typ aber nichts dafür, dass ich mir 2016 Storys habe erzählen lassen, also atme ich tief durch. Obwohl ich mich schon sofort fragte, welche Laufbahn ein Polizist hat, wenn er samstags für 2h raus muss. Wenn er jetzt sagt er sei beim SEK muss ich kotzen.

Ich: Ach, ist a spannend. Was machst denn da?
Er: Ich bin Hundeführer.
Ich: Zugriff oder Spürhund?

Stille. Mir kommt der Verdacht, dass diese Frage für seinen Geschmack schon zu tief in der Materie war. Nach 30 Minuten die Antwort.

Er. Beides. Mein Hund legt in 2 Wochen die Prüfung ab. 

Aha, welche Behörde lässt denn einen ungeprüften Hund für 2h in den Einsatz? Aber im Zweifelsfall für den Angeklagten. Vielleicht Training? Aber auch das ist am Wochenende für 2h unwahrscheinlich.

Ich: Ach bestimmt ein Malinois. Ich vergesse immer, dass in Deutschland Zugriff und Spürhund kombiniert wird. Auf was geht er denn?

Die Frage zielte auf Drogen oder Sprengstoff ab. Ggf. auch Zigaretten und Geld, wobei das eigentlich Hoheitsgebiete des Zolls sind. Egal, es folgte Stille. Sehr merkwürdig. Diensthundeführer lieben ihre Hunde und eigentlich sind sie da wie Prenzelmuttis. Sie werden es nicht müde von Hasso zu erzählen und sind unglaublich stolz auf ihn. 

Er: Ich esse gerade Pizza.
Ich: Willst das Thema lieber wechseln?
Er: Du kennst Dich aber gut aus.
Ich: Ja, ich trainiere manchmal mit dem Schweizer Militär oder in Holland mit Diensthundeführern. Wie alt ist denn Dein Hund?

Schweigen. Ich glaube ja der Typ dachte er könne mir mit dem Bild des Diensthundeführers ein Film verpassen und sich nachher darauf einen runter holen. Ich meine viele Frauen stehen auf Uniformträger mehr als auf Jogginganzug und Feinripp mit Fettflecken. Leider, leider ist er damit aber an eine der wenigen Frauen geraten, die Hundearbeit ernst nehmen und nicht erotisieren. 

In seinem Profil ist ein Bild mit einer Dogge. Eine Dogge ist bestimmt kein Diensthund und wahrscheinlich war er gerade 2h in der Hundeschule. Die Dogge trägt wahrscheinlich ein Geschirr auf dem „Body Guard“ oder so steht. 

Ich versteh`s nicht. Ja, okay, wir tragen online alle mal ein bisschen dick auf, zeigen nur eine Seite von uns oder nur die Schokoladenseite. Aber warum immer diese völlig absurden Storys? Der Schmock hatte mir (fast) glaubhaft versichert er wäre beim SEK und jetzt gerade für 3 Monate in der Auslandsverwendung. Von allen möglichen Storys war das die, die am schnellsten aufflog als er dann angeblich „unten“ war. Aber im Gegensatz zu dem Typen gestern, der völlig unbedarft in die Falle tappte weil ich mich ein bisschen auskannte, hätte der Schmock es wissen müssen. Der wusste, dass ich wirklich viele Polizisten und Ausbilder kenne und ich auch enge Bekannte habe, die nachweislich in Kriegsgebieten waren. Man sollte Menschen nur von Dingen von denen sie gar keine Ahnung haben einen Bären aufbinden. Bzw. es gar nicht tun.

Der Typ gestern hatte also eine Stresspustel anstatt eines entspannenden Hirnwichses. Weil er ein Märchen erzählt hatte. Der Schmock musste wertvolle Lebenszeit opfern um sein wackeliges Lügenkonstrukt irgendwie aufrecht zu erhalten. Und wozu? Ich begreife es nicht. Ist doch anstrengend sowas. C. meinte gestern, ich könne ihn mal ordentlich beschäftigen indem ich den Link zum Blog wieder in mein Profil stelle und dann mal auf den Profilen seiner Weiber rum hüpfe (was sie sehen können). Das Lustige ist, dass das auch die betreffen würde, die (nicht mehr oder noch nicht) mit ihm verlinkt sind. Frei nach dem Motto: solange Du die Idioten beschäftigst, beschäftigen sie dich nicht. Stimmt aber nur bedingt. Selbst die 5 Minuten wären verschwendet und es wäre nur wenig amüsant, wenn ich nicht direkt mitbekomme wie sehr er ins schwimmen gerät. 

Kurzum, ich begreife diese Märchenerzählerei nicht, weil sie völlig unnötig Stress ins Leben bringt. Aber wahrscheinlich haben diese Typen eh unendlich viel Zeit und können sich das daher leisten.

Samstag, 4. März 2017

Smilla



Die Geschichte mit Smilla ist ein absoluter Tiefpunkt 2016 gewesen. Deswegen habe ich unglaublich lange gebraucht, um sie nieder zu schreiben. Außerdem ist sie der endgültige Cut zwischen mir und dem „Schmock“ (das ist der neue Arbeitstitel für das SEK). Traurig aber wahr, es musste unglaublich viel passieren bevor ich diesen Schritt gehen gegangen bin. Wie viel wird hier nach und nach mal stehen, aber jetzt fühlt es sich an, als ob ich einen schweren Rucksack los geworden bin. Und es ist gut, dass ich sie endlich erzählen kann, obwohl ich nicht gerade stolz auf mich sein kann.
Smilla brachte mich zu etwas, was völlig untypisch für mich ist und auch nicht korrekt war. Und auch wenn der Schmock es mal wieder von Minute zu Minute auf die Spitze getrieben hat, er mit jeder seiner Handlungen die absolut schlechteste Alternative wählte, möchte ich nie wieder emotional so runter gewirtschaftet sein, dass ich mich auf so etwas einlasse. Es ist schlichtweg nicht in Ordnung gewesen.

Der Schmock bestand ja immer darauf, dass wir keine Beziehung hätten. Trotzdem drehte er regelmäßig frei, wenn ich auch nur andeutungsweise einen anderen Liebhaber hatte. Daher hatten wir eigentlich sowas wie Monogamie verabredet bzw. sollten sexuelle Nebenaktivitäten kommuniziert werden. Er wurde nicht müde, mir zu erklären, dass das andere Frauen nicht sein Bedürfnis seien etc. pp. 

Trotzdem war sein Verhalten in vielen Beziehungen mehr als merkwürdig. Eine Zeitlang war ich fest davon überzeugt, er sei verheiratet oder ähnliches. Er verneinte und ich glaubte ihm irgendwann. Nicht so meine Mädels. Alles an dem Typen stank nach Beschiss. Das merkte ich zwar auch, aber mein Erbsenhirn hatte dafür keine Belege und mein Gewissen befahl mir „im Zweifelsfall“ für den Angeklagten. 

Eine Freundin hatte die Schnauze voll und meldete sich in dem perversen Forum an. Kurzer Text, schlank, aber ansonsten nicht viel Profil, außer dass sie keine unaufgeforderte Kontaktaufnahme wünsche. Bis zu diesem Zeitpunkt war ich der festen, ganz echt jezt, Überzeugung, dass sie ihn anbaggern müsste, um ihn zu einem Flirt zu bewegen. Mein Gott, war ich naiv zu glauben der Typ sei nur ein wenig gestört, aber ansonsten ein guter Kerl. Sie „matchte“ ihn und ging offline. Das „matchen“ ist für den Betroffenen nicht sichtbar bis er auch „matcht“.
Keine 12h später hatte er sie zurück „gematcht“ und auch umgehend angeschrieben. Er fände ihr Profil interessant und könne nicht warten bis sie sich meldete.
Was soll ich sagen? Innerhalb von 2h hatten die beiden sich auf sein Zutun zu einem Schäferstündchen um 14 Uhr verabredet. Parallel schrieb er mit mir auf WhatsApp und ich war wirklich ganz entzückend zu ihm. Immer in der Hoffnung, dass er das Date mit Smilla noch absagen würde, es eine Übersprunghandlung wäre. Er für seinen Teil war auch ausgesprochen charmant zu mir. Es kam natürlich anders.

Er fragte mich, ob er um ca. 16 Uhr „schnell“ noch bei mir vorbei kommen könne. Ich war fassungslos. So sehr, dass ich das wirklich erst glaubte, als ich ihn an der mit Smilla verabredeten Ecke stehen sah. Natürlich stand er da umsonst. Um ca. 14:30 Uhr schrieb er mich an, er könne früher vorbei kommen, ob mir das recht wäre. Wir ließen die Bombe platzen. 

Die nächsten Stunden war ich wie betäubt. Trotzdem war mir klar, dass er sich raus reden würde. Wahrscheinlich mit dem Ding, dass wir ja keine Beziehung hätten. Auch das kam anders.
Er versuchte mir eine Geschichte aufzutischen. Er sei auf der Suche nach einer Ex und glaubte diese Smilla sei es. Sie würde ihn immer wieder online unter verschiedenen Nicks anschreiben und natürlich hätte er mir später davon erzählt. Klar. Sehr glaubwürdig. Besonders weil er Smilla fragte, ob sie Kondome zu Hause hätte (er erklärte daraufhin seine Ex hätte eine Latexallergie und es sei eine Fangfrage gewesen). Ich meine wir reden von einem Typen, der auf die Frage was er für ein Auto fahre mit „ein Großes“ antwortete. Nicht aus Scherz. Er wartete nämlich danach auf der anderen Straßenseite bis ich mit den Hunden um die Ecke gelaufen war, damit ich ja nicht sehen konnte, was es für eines wäre. Wir reden von einem Typen, der in den bis dahin 13 Monaten weder erzählt hatte, ob er Geschwister hat, seine Eltern noch lebten oder sonstigen Smalltalk. Der jeder privaten Frage auswich und behauptete, das würde Frauen nur dazu zubringen ihm nachzustellen.

Nachstellungen sind übel. Ich habe selbst eine einstweilige Verfügung gegen einen Typen erwirkt und weiß wie Scheiße das ist. Aber dieser Kerl, der hat sogar mich dazu gebracht, zuzusehen, dass ihm eine Falle gestellt wird. Das ist nicht gut. Gar nicht gut. Vielleicht ist es ein bisschen Ehrenrettung, dass ich wirklich nicht glaubte, dass er darauf reinfallen würde.

Aber manchmal muss man erst mal richtig tief sinken um aufzuwachen. Kurze Zeit später sagte ich zu ihm, wenn er mit mir Kontakt haben möchte sei die Grundvoraussetzung Loyalität, Ehrlichkeit und Offenheit. Er könne loyal sein, aber das mit der Offenheit lehnte er ab. 

Seine Form der Loyalität bestand übrigens darin, dass er der nächsten online Bekanntschaft schrieb, er habe jemanden kennen gelernt und wolle erst mal schauen wohin das führen würde (räusper, wir kannten uns 13 Monate). Und bis dahin, könne man sich ja schon mal abgleichen. Muss ich erwähnen, dass er die Welt nicht verstand, dass ich nicht entzückt war, als er mir das erzählte?
Nach und nach bröckelten seine Geschichten eh immer mehr. So sehr, dass sogar ich keinen nachweisbaren Beleg mehr brauchte. Zuerst wollte ich gar nicht darüber schreiben, was ihn alles verraten hat. Wozu ihm das auf die Nase binden falls er mit liest? Damit er bei der Nächsten diese Fehler nicht mehr macht? Mir egal.

Witzig, dass er mich inzwischen auf WhatsApp geblockt hat. Bei den 5-8 Trennungen war ich nie diejenige, die sich wieder gemeldet hatte (außer 1x einen Glückwunsch zum Geburtstag). Die Wahrscheinlichkeit, dass ich ihn belästige liegt also bei 0,0001%.

Aber er braucht das. Denn immerhin redet er sich ja wieder ein, er sei ein armes Opfer, welches ständig völlig überspannten Frauen zum Opfer fällt. Das ist eine tiefe Überzeugung bei ihm. Nach Smilla haben wir das einzige echte Gespräch geführt und ich war erschrocken, wie wenig oder besser wie verschoben, seine Reflektion ist.

Ich bin tief gesunken mich auf die Story mit Smilla einzulassen, aber ich habe ihn auch nicht gezwungen sich derart zu verhalten. Ich habe in meinem Leben schon viele Idioten kennen gelernt, aber ich musste 42 Jahre alt werden, um zu erleben, dass es solche Typen gibt. Bis zu diesem Zeitpunkt für mich nicht fassbar. Nicht weil er alles vögelt was nicht bei 3 auf dem Baum ist, sondern weil er abstruse Storys erzählt und völlig konstatiert ist, wenn man sie nicht glaubt und sich dann noch als Opfer fühlt. Eine absolute Beleidigung meiner Intelligenz, welche ich nie wieder zulassen darf.

Zum Glück sind inzwischen die Storys „mit dem Wanderzirkus durch Afghanistan“ und „Osmose“ wirklich ein Dauergag zwischen mir und meinen Freunden. Immer wieder zu einem Lacher gut und sie werden hier erzählt werden.