Freitag, 12. August 2016



In meiner Wohnung gibt es wieder etwas, was man als Küche bezeichnen könnte. D.h. mein Wohnzimmer ist wieder ein Wohnzimmer. Ich falle morgens nicht über die Hundenäpfe und koche auf den Knien meinen Kaffee. Duschen kann ich ganz einfach ohne das schmutzige Geschirr aus der Wanne zu räumen. Und das Beste, der ganze muffige Geruch ist raus. 

Das ist so schön, dass ich heute Morgen Pest und Cholera mit einer Runde auf dem Rad beglückt habe. Im Gegensatz zu mir, können die Beiden ja ab 05:00 Uhr schon an Blödsinn denken. Aus diesem Grund wird empfohlen gewisse Sachen mit ihnen nur zwischen 05:00 und 06:00 Uhr zu machen. Da gibt es kaum Zeugen.

Man stelle sich folgendes Bild vor: Blondine im Schlaf…äh Trainingsanzug, Cappy anstatt Frisur auf einem Hollandrad. Davor im gestrecktem Galopp Pest und Cholera mit der Mission den Weg frei zu räumen. Alles, aber auch wirklich alles, was sich auch nur ansatzweise auf dem Boden des Waldes befindet wird verjagt. Bei diversen Vogelarten ist dies durchaus tolerierbar, bei diversen anderen Waldbenutzern eher nicht. Pest und Cholera sind nicht bereit zwischen Amseln ohne Landeerlaubnis und zwei- und vierbeinigen legalen Nutzern öffentlicher Grünanlagen zu differenzieren. Alles muss beschleunigt werden.

Und damit nicht irgendwann in der BILD steht: „Trio Infernale fegt Grunewald leer“, mache ich dies nur zur oben genannten Uhrzeit. Jetzt liegen die beiden mit fettem Grinsen irgendwo müde rum und ich geh mal im Büro Kompetenz simulieren.

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