Dienstag, 16. August 2016

Neulich im DPP (Dating-Portal-Postfach)
Eine Nachricht von „msuchtw1973" (sehr kreativer Nick, aber ich bin 42 und darf nicht zu wählerisch sein)


Msuchtw1973: Hallo, ich bin auf der Suche nach einer langfristigen und ernsthaften Beziehung.
Ich: Hey, Danke für Deine Nachricht, aber Dein Profil sagt, dass Du aus Bremen kommst und aus verschiedenen Gründen kommt eine Fernbeziehung für mich nicht in Frage.
Msuchtw1973: Wenn man sich in die Augen schaut und es funkt sind Kilometer relativ. Außerdem würde ich Dich bei Gefallen zu mir holen.
Ich: Ist ja nett, aber Danke, ein Grund warum ich keine Fernbeziehung möchte ist auch, dass ich hier nicht weg möchte. Job, Freunde usw. hier sind mir zu wichtig.
Msuchtw1973: Die Frau an meiner Seite muss nicht arbeiten.
Ich: Ist ja nett, aber ich will arbeiten. Und ich liebe meinen Job!
(ich erspare mir die Frage, ob er im Falle einer Trennung einen Finanzausgleich, auch wegen der Rente, bezahlt)
Msuchtw1973: Ich würde es ja nicht verbieten.
(Okay, jetzt reicht`s)
Ich: Öhm, aus welchem Jahrhundert bist Du denn entlaufen?
Msuchtw1973: Du blöde Kampfemanze, Du könntest froh sein, wenn Du überhaupt einen Kerl findest.

Ah ja, merke, der erste Eindruck, auch wenn es nur der Nick ist, täuscht selten.

Kommentare:

  1. Immer wieder nett, wenn zeitgliech Feinschmecker, Grillmeister und selbst die, die nicht mal mit Messer und Gabel essen können, sondern ihre Nahrung IV (Intravenös) zu sich nehmen, einen anschreiben.
    Fühle mich dann wie bei "Herzblatt"
    So liebe C, nun hast du die Wahl:
    1 Den extravaganten Muschelesser aus E, der dir alleine mit seinem weichen Blick Unsicherheit vermittelt
    2 der harte G, der Grillmeister aus B , neben dem dir die knickbaren Gelenke deiner Knie bewusst werden
    oder
    3 das Weichei M aus - wen interessiert es - , der Schwächling der eigentlich nur als Statist im Forum lebt , nie aus dem Keller kommt und bei einem ernsten Date sowieso absagen würde.

    C.

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  2. Unglaublich diese selbsternannten Mr. Grey`s. Hoffentlich spürt die Autorin mal am eigenen Leib, was sie mit "fifty shades of grey" angerichtet hat.

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